Oliver Klemm
Zwischen Urvertrauen und Weltgemeinschaft
24.03.2026 59 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Episode spricht Thomas Schindler mit Oliver Klemm, der sich selbst als eine Mischung aus Träumer, Entdecker, Connector und Raumgestalter beschreibt. Klemms Lebensweg ist geprägt von der Fähigkeit, auch in schwierigen Zeiten ein tiefes Urvertrauen und Zuversicht zu bewahren – eine Eigenschaft, die durch persönliche Verluste und berufliche Rückschläge wie das Scheitern eines Start-ups im Corporate-Umfeld gereift ist. Er unterscheidet dabei bewusst zwischen blindem Optimismus und einer fundierten Zuversicht, die die aktuelle Realität akzeptiert, ohne den Glauben an eine positive Gestaltung der Zukunft zu verlieren (Stockdale-Paradox).
Aktuell arbeitet Klemm an drei zentralen Projekten, um den „Weltaufgang“ aktiv mitzugestalten:
- Black Sesame Kitchen: Ein Format, bei dem zehn Fremde gemeinsam essen und ausschließlich über ihre Bilder einer guten Zukunft sprechen.
- Lebensspuren: Ein Blog, der sich mit der Magie der Worte und der Kommunikation in menschlichen Beziehungen beschäftigt, insbesondere im Kontext von Pflege und dem Altern.
- Wegbegleitung: Ein Projekt, das Menschen in persönlichen und beruflichen Transformationsphasen unterstützt, ihr eigenes Zukunftsbild zu entwerfen.
Klemms Vision für eine bessere Welt ist eine menschliche, „unspektakuläre“ Weltgemeinschaft, in der das Prinzip „weniger, aber besser“ gilt. Er plädiert für neue Arbeitsmodelle, die den Menschen Raum für Eigenkreativität und soziale Teilhabe lassen, da echte Produktivität oft aus Momenten der Entspannung und des Flow-Zustands entsteht.
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